Unternehmens­kultur von der Stange?

Coworking Büros und Serviced Offices werden bislang vor allem für die Flexibilität angepriesen, die sie ihren Nutzern ermöglichen. Zunehmend ist es allerdings der kreative Vibe, die gute Stimmung und die energiegeladene, hippe Kultur, von der Unternehmen jeder Größe in diesen Büros profitieren wollen. Aber ist eine gute Unternehmenskultur tatsächlich etwas, das Unternehmen an einen Büroanbieter auslagern können?

Laut einer Studie von Cushman & Wakefield ist die Nachfrage nach flexiblen Arbeitslösungen - einschließlich Serviced Office Anbietern und Co-Working-Spaces - auf einem Allzeithoch. London führt diese Entwicklung an, aber auch Berlin, München und Frankfurt weisen ein großes Potenzial für flexible Arbeitsplätze auf. Und diese sind längst nicht mehr nur von Freelancern und Start-ups besiedelt – das am schnellsten wachsende Mitgliedersegment dieser Arbeitsflächen sind heute Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern auf der Gehaltsliste. So bei WeWork, dem größten Anbieter für Community Büros auf der ganzen Welt. Großunternehmen machen bereits ein Drittel dessen globaler Mitglieder aus.

Diese Entwicklung wurde aber nicht etwa aus der Not heraus geboren, in einer Zeit historisch niedriger Leerstandsraten zentrale Büroräume in Großstädten zu finden, sondern hat andere Beweggründe.

 

WeWork, Amsterdam-Strawinskylaan

 

Monatlich kündbare One-Stop-Office-Lösungen

Der Umzug in flexible Büroräume hat viele offensichtliche Vorteile, die besonders für junge Unternehmen nützlich sind. Die Möglichkeit, die angemieteten Büroflächen je nach Bedarf monatlich zu vergrößern oder zu verkleinern, ist ein sehr kosteneffizientes Modell vor allem für Unternehmen, die ihre langfristige Entwicklung noch nicht absehen können - oder das Glück haben, sehr schnell zu wachsen. Das galt bislang vor allem für Start-ups zunehmend aber auch für Großunternehmen. Aus Sicht derer CFOs muss das Unternehmen die Margen kontinuierlich verbessern, um den Gewinn zu maximieren. Dies bedeutet, Kosten zu reduzieren und Risiken zu eliminieren, wo immer dies möglich ist. Platz für die Mitarbeiter ist essentiell für das Geschäft, Immobilien sind häufig jedoch eine der höchsten Fixkosten für ein Unternehmen – hier ist ein monatlich kündbares Büro mit zahlreichen Business Services, wie man sie bei WeWork und co findet nützlich.

WeWork, Berlin Atrium-Tower

Durch den All-in-One-Lösung in einer gemeinsamen Büroumgebung kann auch wichtige Zeit für die eigene Belegschaft freigemacht werden: Serviced Offices umfassen meist alles von Schreibtischen, Konferenzräumen und Druck-Stationen bis hin zu kostenlosem Kaffee, Wasser und Feierabendbier sowie regelmäßige Wellness- und Networking-Events - "Unsere Mitglieder sollen sich auf das konzentrieren, was ihnen wichtig ist, wir kümmern uns um den Rest", wirbt ein Shared-Office-Provider diese Dienstleistungen an.

WeWork, Berlin-Kudamm

Die Atmosphäre im Büro kann für Bewerber den Unterschied machen

Trotz dieser Vorteile sind es jedoch nicht alleine diese Services, die immer größere Unternehmen in Shared Offices treiben - laut dem Economic Impact Report von WeWork haben sich 40% der Mitglieder mit +1.000 Mitarbeitern für WeWork entschieden, weil sie sich ein kreativeres unternehmerisches Umfeld wünschten.

Das bringt wichtige Vorteile mit sich: Die energiegeladenen, lebendigen Räume sind oft eine gute Inspirationsquelle, von der besonders kreative Teams profitieren, um auf neue Ideen zu kommen. Dabei geht es weniger um den Tischfußball oder die Schaukel am Fenster, die neues Denken anregen, sondern vor allem die Vielzahl an Branchen, Unternehmertypen und Expertenwissen, die das Umfeld in gemischten Büroflächen mit sich bringt - 70% der WeWork Mitglieder haben bereits mit anderen Mitgliedern zusammengearbeitet, gibt das Unternehmen an.

WeWork, Amsterdam-Strawinskylaan

Ein Büroumgebung zu bieten, in dem sich Arbeitnehmer wohl fühlen wird in Zukunft nicht nur ein „Nice-to-Have“ sein, sondern zunehmend zum Argument werden, sich für oder gegen einen Arbeitgeber zu entscheiden. Immer mehr Millenials werden auf den Arbeitsmarkt drängen, und diese Generation hat andere Werte und Bedürfnisse als jene, für die die aktuelle Büroumgebung gebaut wurde. Aus diesem Grund werden Büroflächen, die Kommunikation und Interaktion fördern, in der sich jeder und jede MitarbeiterIn als Teil einer Gemeinschaft fühlen kann- besonders gefragt sein. Um die Talente von morgen zu gewinnen, müssen Unternehmen jeder Größe mit dieser neuen Generation ein Ethos für sinnvolle Arbeit, Verbindung und Innovation schaffen und Schlagworte in reales Handeln umsetzen. Viele Mitglieder von Shared Office-Anbietern berichten, dass ihr Umzug in einen Community-Arbeitsbereich ihre Einstellungsbemühungen unterstützt hat: "Seit wir bei WeWork eingezogen sind, hat sich unsere Kundenbindung signifikant verbessert, da wir in einem Umfeld sind, mit dem wir gemeinsame Werte teilen. Ein wesentlicher Entscheidungsfaktor beim Einzug war für uns der Vorteil, Spitzenkräfte mit Unternehmergeist direkt vor Ort anwerben zu können ", erklärt der Sales Director der NASDAQ Private Market Group seine Entscheidung für den Büroeinzug.

WeWork, Berlin-Atrium-Tower

Zusammenfassend scheint es, dass die lebendige, interaktive Umgebung, die Büroräume teilen, nicht nur jungen Unternehmen vorbehalten ist, sondern für jede Wachstumsphase eines Unternehmens von Vorteil sein kann. Wir sind überzeugt: stellt man das Wohlbefinden der Menschen am Arbeitsplatz in den Vordergrund, wird der Erfolg folgen.

 

Titelfoto: WeWork, Berlin-Atrium/ © Der Artikel ist ein Gastbeitrag von WeWork

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