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New Way of Working: AXA startet Umbau aller Standorte

Der Versicherer setzt auf offene Raumkonzepte, das Durchbrechen von Arbeitsroutinen und Kreativflächen, um innovative Ideen und schnellere Entscheidungen im Sinne zu fördern.

Offene Räumlichkeiten, individuelle Arbeitszonen, kein eigener Schreibtisch: Die Mitarbeiter der Niederlassung Hamburg von AXA Deutschland  haben den Arbeitsplatz der Zukunft bezogen. Hamburg ist Pilot-Standort des Projekts „New Way of Working”, kurz NWoW. Der Versicherer setzt mit NWoW seine Vision der neuen Arbeitswelt um. Er gibt damit neuen Denkmustern, Eigenverantwortung und interdisziplinärer Zusammenarbeit im Versicherungskonzern mehr Raum.  Bis 2020 sollen alle 16 Standorte von AXA Deutschland nach NWoW-Prinzip umgebaut sein. Die Hamburger Mitarbeiter sind dafür bereits im Spätsommer 2017 in ein neues Gebäude gezogen.

Alexander Vollert, Vorstandsvorsitzender von AXA Deutschland: „Wir werden mit NWoW ein Umfeld schaffen, das die Entwicklung innovativer Ideen im Unternehmen anregt und den Austausch untereinander vereinfacht. NWoW ist damit auch Sinnbild für ein neues Denken im Konzern. Wir verstehen uns als lernende Organisation.“

 

 

„New Way of Working“ – Durchbrechen von Arbeitsroutinen

Wer sich wohlfühlt und Freude an der Arbeit hat, ist produktiv, hat mehr Ideen und schafft Innovation. Um dies zu erreichen, setzt NWoW auf offene Raumkonzepte, das Durchbrechen von Arbeitsroutinen und auf Kreativflächen.

Im Bereich „All-in-one“ gibt es Standard-Arbeitsplätze, an denen man telefonieren und E-Mails bearbeiten kann. Der Bereich „Kommunikation“ dient dem Austausch – zum Beispiel für Rücksprachen oder als kreative Arbeitszone mit Kollegen. In den Bereich „Konzentration“ kann sich jeder zurückziehen, der in Ruhe etwas ausarbeiten möchte. Zu NWoW gehört hier auch, dass jeder Mitarbeiter bis zu zwei Tage pro Woche außerhalb von AXA arbeiten und sich die teilweise langen Wege zur Arbeit sparen kann. In dieser Zeit ermöglichen es digitale Kollaborationstools, wie Skype, Meetings beizuwohnen und mit den Kollegen vernetzt zu bleiben.

 

Open-Space als Beschleuniger des angestrebten Kulturwandels

Astrid Stange war bis 2017 Vorstand Strategie, Personal und Organisation von AXA Deutschland. Seit Dezember 2017 ist sie COO der AXA Group in Paris. Unter ihrer Führung initiierte das Workplace and Infrastructure-Team das Projekt „NWoW“ für AXA Deutschland. Für Astrid Stange ist NWoW nicht weniger als ein Beschleuniger für den angestrebten Kulturwandel des Konzerns. : „Durch NWoW werden sich Mitarbeiter viel einfacher austauschen und gemeinsam Ideen entwickeln können. Das führt zu schnelleren Entscheidungen und besseren, innovativeren Lösungen, von denen unsere Kunden langfristig profitieren werden.“ Auf einer Testfläche wurde das Konzept über Monate erprobt und immer wieder entsprechend des Mitarbeiterfeedbacks angepasst. Arbeitsroutinen werden mit NWoW bewusst durchbrochen, um Produktivität und Agilität zu erhöhen.

 

Einzelbüros haben als Statussymbol ausgedient

„Egal ob telefonischer Kundenservice, Schadenbearbeitung oder IT: Unsere Mitarbeiter haben sehr individuelle Bedürfnisse und Anforderungen an ihren Arbeitsplatz und bei der Erledigung ihrer Aufgaben. NWoW berücksichtigt dies. Mitarbeiter sind nicht mehr an einen festen Arbeitsplatz gebunden. Weder Mitarbeiter noch Führungskräfte oder Vorstandsmitglieder haben künftig einen eigenen, festen Schreibtisch. Einzelbüros als Statussymbol haben endgültig ausgedient. Das Desk-Sharing ermöglicht unseren Mitarbeitern, ausgestattet mit Notebooks und Headsets, auch während des Arbeitstages mobil zu sein und bei Bedarf in eine andere Arbeitszone zu wechseln“, berichtet Oliver Eske, Projektleiter NWoW, der bereits seit 2015 an den neuen Arbeitswelten bei AXA Deutschland feilt.

 

Gesundes Arbeiten in den neuen Arbeitswelten

Die Themen Arbeitssicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind ebenfalls eng an das neue Arbeitsraumkonzept geknüpft, um sicherzustellen, dass die Mitarbeiter im Büro wie im Home-Office unter optimalen Bedingungen arbeiten. Auch hier setzt AXA auf das Prinzip der Eigenverantwortung und auf die Befähigung der Mitarbeiter: Gesundheits-Workshops und Selbstmanagement-Seminare sollen jeden Mitarbeiter dazu veranlassen, sich aktiv mit Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz auseinanderzusetzen. Dies geschieht auch über Angebote wie das web-based Training „Fit am PC“. Ein weiterer Baustein für das gesunde Arbeiten: Ergonomische Bürostühle und elektrisch höhenverstellbare Schreibtische sind nach dem Umbau an allen Arbeitsplätzen vorzufinden. Damit Mitarbeiter auch im Home-Office beste Bedingungen vorfinden, stattet AXA jeden Mitarbeiter mit moderner Technik für zu Hause aus.

© Der Artikel ist ein Gastbeitrag von AXA Deutschland.

Header Photo: Uwe Völkner

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