Fintech Office,
 London

Steckbrief

Ort:
London, England
Kunde:
Finablr
Branche:
Finanz & Investment
Fertigstellungsjahr:
2019
Größe:
1.049 m²
Experten:

Ein zukunftssicheres Ökosystem zur Beschleunigung und Einführung von Innovationen

Diese Fintech-Zahlungsplattform forderte das Londoner Team von M Moser heraus, ein zukunftssicheres Arbeitsplatzdesign zu entwerfen, bei dem Mitarbeiter, Kunden und Partner zusammenarbeiten können, um neue Technologien schnell voranzutreiben. Ihr globaler Hauptsitz dient als fortschrittliches Ökosystem zur Beschleunigung des Innovationsprozesses.

Für die Fusion der Kultur und der kreativen Köpfe bietet Londons Silicon Roundabout den besten Standort für den neuen Arbeitsplatz von Finablr. Dieser bietet einen Zugang zum lokalen Technologie-Talentenpool und ideale Verkehrsanbindungen für die weltweit reisenden Partner.

Key-Highlights des Arbeitsplatzes

  1. Ein fortschrittliches Arbeitsplatz-Ökosystem, das Berührungspunkte für Interessenvertreter bietet, um zusammenzuarbeiten und neue Technologien voranzubringen.
  2. Das globale Headquarter ermöglicht kontinuierliche Veränderung und Anpassung; es aktiviert eine Kultur des Experimentierens und der Risikobereitschaft.
  3. Ein zukunftssicherer Arbeitsraum, der auf Flexibilität ausgelegt ist und ein Unternehmenswachstum ermöglicht.

Eine Plattform für Innovation

Damit dieser Fintech-Kunde einen wettbewerbsorientierten Markt aufmischen kann, unterstützt der Arbeitsplatz die Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen. Das Mehrzweck-Amphitheater, die UX-Lounge und der Forschungsraum bilden einen von der Gemeinschaft getragenen Inkubator, in dem die Pionierarbeit für neue Technologien geleistet wird.

"70% der Bürofläche sind so konzipiert, dass sie die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe und mit unserem größeren Ökosystem fördern", erklärt der Group Chief Technology Officer.

Stakeholder strategisieren, experimentieren und reagieren auf intelligente Weise auf Risiken innerhalb des Innovationszentrums. Die Umgebung erweitert sich durch die Umgestaltung komfortabler Arbeitsumgebungen, die die Bedürfnisse einer sich wandelnden Belegschaft unterstützen. Mitarbeiter und Teams passen die Bereiche ohne Einschränkungen an, um ihre Ziele zu erreichen.

Verstehen des Nutzerverhaltens 

Eine der wichtigsten Überlegungen bei diesem neuen Arbeitsplatz war es, ein Verständnis für die Nutzer zu entwickeln. Das Projektteam musste die Rollen, Persönlichkeiten und Verhaltensweisen der Mitarbeiter von der Erstbelegung an untersuchen.

Der Ansatz des "verhaltensbasierten Designs" ermöglichte Settings wie eine geschwungene digitale Wand. Diese führt Mitarbeiter durch das Büro und Gäste in den Ausstellungsraum The Counter. Diese eindrucksvolle Nutzererfahrung kombiniert Branding mit Wegfindung und bietet gleichzeitig Privatsphäre in der Business-Lounge.

Jeni Durksen, Senior Associate - Workplace Design, M Moser Associates, erzählt: "Eine Reihe von Stakeholder-Journeys leiteten die Innengestaltung dieses Arbeitsplatzes. Diese Berührungspunkte bieten Mitarbeitern, Kunden und Partnern organische Schnittpunkte, um sich zu beteiligen und zusammenzuarbeiten."

Freiheit in der Auswahl 

Eine Vielzahl von Settings bieten den Benutzern des Offices eine hohe Entscheidungsfreiheit. Die Schaffung einer Arbeitsumgebung, die jeden Einzelnen dabei unterstützt, so effektiv wie möglich zu arbeiten, kann einen hohen Einfluss auf die Gesamtleistung haben.

Private und ruhige Orte zum Arbeiten sorgen für ein Gleichgewicht zu den offenen Bereichen des Büros. So kann jeder Einzelne selbst entscheiden, wie er arbeiten möchte.

“Die vielfältige Auswahl an Arbeitsplätzen kreiert beim Nutzer ein einzigartiges Arbeitserlebnis - dies ist besonders wichtig für die Generation Z, denn diese bewertet Erfahrungen weitaus wichtiger als Eigentum", erklärt Mariana Anelli, Associate - Workplace Design, M Moser Associates.

Zukunftssicherheit in einem sich entwickelnden Umfeld

Mit Blick auf die angestrebte Vielseitigkeit mussten bei der Verbesserung des Sockelbaus auch auf höchster Ebene Komponenten in die Decke integriert werden. Durch den Wegfall von Elementen wie Bodenboxen konnte ein anpassungsfähiger, hindernisfreier Werkstattraum geschaffen werden.

Um flexibel zu bleiben, wurde das Amphitheater mit einer Kombination aus mobilen Sitzreihen, Whiteboards auf Schienen und leichten, stapelbaren Stühlen gestaltet. So bietet es Platz für bis zu 120 Personen. Der Raum ermöglicht Präsentationen, Schulungen und Workshops im Stil von TED-Talks. Die TV-/AV-Ausrüstung bietet zudem eine globale Übertragung der Town-Hall-Meetings dieses fintech-Kunden.

"Akustische" Vorhänge, die das Amphitheater schmücken, weisen ein transparentes Wabenmuster auf. Die Löcher in dem netzartigen Stoff fangen Geräusche ein und verhindern ein Ein- und Austreten  in den Raum. Die hinter den Vorhängen angebrachten Sitzgelegenheiten bieten einen perfekten Platz für private Telefonate oder Diskussionen.

Credits:

Interior Design: M Moser 

Fotos: Alex Kendrick