The Work Project, Hong Kong

Steckbrief

Ort:
Hong Kong, China
Kunde:
Bean Buro
Branche:
Coworking
Fertigstellungsjahr:
2016
Größe:
3.065 m²
Experten:

Mit Vergnügen zur Arbeit kommen.

Bean Buro vollendet einen beispiellosen Arbeitsplatz, der aus Service-Büros und Coworking-Bereichen besteht und den Mitarbeitern völlige Freiheit bei der Anpassung ihrer Büroräume und  -zeiten an ihre sich verändernden Bedürfnisse einräumt. Die Buchung eines Büros kann so einfach wie die Buchung eines Hotels vorgenommen werden, für Aufenthalte von nur einem Tag.

Das Projekt befindet sich in Midtown in der Causeway Bay in Hongkong und erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von 33.000 qm über vier Etagen, wobei eine auf soziale Interaktion ausgerichtete Etage aus verschiedenen Formen gemeinsamer Arbeitsbereiche und einem vertikalen Garten des Botanikpioniers Patrick Blanc besteht.

Die Arbeitsbereiche sind so gestaltet, dass sie die optimale Umgebung für die Ansprüche heutiger Mitarbeiter sind. Sowohl die betreuten Büroräume als auch die Coworking-Bereiche sind so gestaltet, dass sie Gastfreundlichkeit und die damit verbundenen Ansprüche vermitteln. So wie die Hotellerie dafür bekannt ist, unvergessliche Gästeerlebnisse und komfortable Aufenthalte zu schaffen, so hat auch dieses Projekt eine ähnliche Denkweise angenommen, die den Mitarbeitern das Gefühl gibt, dass es ein wahres Vergnügen ist, zur Arbeit zu kommen.

Das Design schafft eine auf alle Bedürfnisse abgestimmte Umgebung zur Steigerung der Produktivität: Jedes einzelne Element - einschließlich der Musik, des Dufts, der Erfrischungen, der Technik, der Möbel, der Konferenzräume und der Annehmlichkeiten - wurde sorgfältig mit dem Ziel der Verbesserung der Produktivität und der Arbeitserfahrung ausgewählt. Die Mitglieder haben Zugang zu einer Reihe von Räumlichkeiten, Dienstleistungen und gut durchdachten Annehmlichkeiten, die ihren Erfolg fördern.

Die beispiellose Lösung macht die Vermietung von betreuten Büro- und Coworking-Flächen einfach, kostengünstig und transparent. Die Mitarbeiter können ein Konzept wählen, das ihren Anforderungen entspricht, auf täglicher Basis oder darüber hinaus, und haben die Flexibilität, den Raum, die Größe und die Konfiguration an ihre wechselnden Arbeitsanforderungen anzupassen und weiterzuentwickeln. Die Arbeitsräume sind für Teams jeder Größe geeignet, voll ausgestattet und rund um die Uhr zugänglich.

Mit den hohen Deckenhöhen schuf Bean Buro einen beeindruckenden Begrüßungsraum mit erhöhten Besprechungsräumen, die jeweils mit geschwungenen Holzvordächern ausgestattet sind, die mit stoffartigen Schichten zum Schallschutz ausgekleidet sind. Das Designkonzept für diese skulpturalen Besprechungsräume wurde von den romantischen Deutungen der Geschichte des Hafenviertels und der dynamischen Atmosphäre der Fischergemeinde geprägt, die sich einst unter Bootsvordächern versammelt hatte.

Bean Buros skulpturaler Ansatz unterteilt die Gesamtfläche auf natürliche Weise in private, halbprivate und teamorientierte Bereiche. Diese Bereiche in den Vordächern und darum herum sind "Die Bühne", "Die Galerie" und  "Der Garten".
"Die Bühne" bietet Platz für bis zu 110 Gäste und ist ein eindrucksvoller Rahmen für Präsentationen, Medienveranstaltungen, Preisverleihungen, Produkteinführungen, Feiern, gesellschaftliche und geschäftliche Empfänge. "Die Galerie"ist für bis zu 45 Gäste gleichzeitig ausgelegt, die Galerie ist ein idealer Raum für Produkteinführungen, Trunk-Shows und Pop-Up-Verkäufe. "Der Garten" ist für bis zu 60 Gäste vorgesehen, sein Name leitet sich von dem von Patrick Blanc entworfenen vertikalen Garten ab und ist ideal für Verkostungen, Präsentationen und Medienveranstaltungen am runden Tisch.

Die Oberflächen der Materialien sind konsequent aufeinander abgestimmt, verändern sich jedoch auf subtile Weise in den verschiedenen Räumen. Zum Beispiel wird Holz durchgängig als architektonisches Mittel verwendet, während Pastellfarben Momente ruhiger oder dynamischer Farbmuster erzeugen, um die Energie zu steigern. Die Korkwände dienen zum Anbringen individueller Gestaltungselemente und zur Erzeugung von akustischer und visueller Wärme. Die gemeinsam genutzten Bereiche sind so gestaltet, dass zufällige Begegnungen gefördert werden, wie z.B. die Lounges, die Arbeitstheken und die für Bean Buro typischen Bean Tables, die sich Tische mit spielerisch geschwungenen Kanten teilen, die es den Mitarbeitern ermöglichen, individuell zu arbeiten und gleichzeitig zur Interaktion untereinander angeregt werden.

Die geschlossenen Privatbüros sind so gestaltet, dass man sich wie zu Hause fühlt, mit guter Beleuchtung, Akustik und ruhigen Pastellfarben. Die Mitarbeiter können ihren eigenen Raum mit den Bücherregalen und Pinnwänden aus Kork individuell gestalten. Hochwertige Arbeitsstühle und höhenverstellbare Bildschirm-Arbeitsplätze erhöhen den Komfort der Arbeitsbereiche. Die üblichen Bürotrennwände bestehen aus drei verschiedenen Metallen, Milchglas und Klarglas, um möglichst viel natürliches Tageslicht in jedes Büro zu bekommen und gleichzeitig die Privatsphäre zu wahren.

Credits:

Design: Bean Buro

Hauptmarken: Dekor 8, Stellar Works, Heu, Muuto, Nature Evolution, Gubi, Artek, Punt, BoConceptZenith, Lee Broom, Schnittstelle, Camira

Design directors: Kenny Kinugasa-Tsui, Lorène Faure

Senior designers: Elspeth Lee, Isabel Entrambassaguas, Pauline Paradis

Designers & Assistenten: Michelle Ho, Pauline Paradis, Tommy Hui, Gigi Kwong, Abby Liu

Branding consultant: Substance

Düfte: Et Projekt

Musik: Audio Couture

Vertikaler Garten: Patrick Blanc

Hauptsächlich verwendete Materialien: Teppich, Kork, Stoff, Lackfarbe, italienischer Putz, Marmor, Keramikfliesen, Holz Furnier, Vinyl-Bodenbelag